Montag, 16. Februar 2015

Der atopische Winterfuß

(Foto:starush-fotolia.com)
Haben Sie schon einmal etwas über den „atopischen Winterfuß“ gehört? Er wird oft mit dem Fußpilz verwechselt.
Allerdings handelt es sich nicht um eine Pilzerkrankung.

(dgk) Weihnachtsmänner tragen zum Schutz vor kalten Füßen dicke Socken, große Stiefel oder auf dem Schlitten einen Winterfußsack. Langhaarige Hunde tragen nach einem Spaziergang im Schnee manchmal seltsame weiße Bommel an den Pfoten. „Eisfüße“ kennt jeder. Doch was ist ein „seltsamer Winterfuß“?

Der seltsame oder auch „atopische Winterfuß“ tritt tatsächlich überwiegend in den kalten Monaten auf. In Einzelfällen kann er jedoch bereits im Spätsommer entstehen. Sobald die Füße nicht mehr gut belüftet sind und in geschlossenen Schuhen und Nylonstrümpfen stecken, macht sich das an der Haut bemerkbar: Die Haut an den Fußsohlen und Zehenkuppen ist dann sehr trocken und rissig. An besonders beanspruchten Stellen entstehen schmerzhafte, oft auch blutende Risse. Betroffen sind vor allem bei Menschen, die außergewöhnlich stark auf Umwelteinflüsse reagieren, zum Beispiel Allergiker oder Menschen mit Neurodermitis. Wörtlich übersetzt heißt „atopisch“ „seltsam“ oder „ungewöhnlich“.

Im medizinischen Fachjargon wird der „seltsame Winterfuß“ auch Pulpitis sicca genannt. Er tritt besonders häufig bei Schulkindern bis zu Pubertät auf und kann sich danach bessern. Aber auch Erwachsene sind betroffen. Oft ist die Pulpitis sicca die Spätfolge oder Minimalvariante eines atopischen Ekzems und tritt in Kombination mit anderen Abweichungen wie trockener Haut, Lippenentzündungen, Risse an den Fingern, Fingerkuppen und Ohrläppchen oder Ekzemen am Unterlid und den weiblichen Brustwarzen auf. Bei Neurodermitikern können die Symptome zwischen zwei Schüben auftreten oder in chronischen Phasen in Kombination mit schuppender Haut in groben Hautfalten, wie zum Beispiel den Ellenbeugen.

Es kommt vor, dass der atopische Winterfuß mit Hautpilzerkrankungen verwechselt wird. An Hand von mikroskopischen Untersuchungen und durch das Anlegen einer Pilzkultur kann der Hautarzt feststellen, um welche Form es sich handelt. Da es Hautpilze gern feucht und warm mögen, siedeln sie sich eher zwischen den Zehen an, beim atopischen Winterfuß treten die Risse und Hautveränderungen meistens zuerst an den Fußsohlen und den Zehenkuppen auf und gehen erst dann in den Zwischenzehenbereich über. Für den Laien ist es schwierig, diese kleinen Unterschiede auf den ersten Blick zu erkennen.

Wichtig ist, dass ein „Hitzestau“ an den Füssen vermieden wird und die Füße gut belüftet sind. Stiefel und Halbschuhe sollten so oft wie möglich ausgezogen werden. Socken und Strümpfe aus kochfester Baumwolle sorgen für „ein gutes Klima am Fuß“. Vorbeugend wird eine regelmäßige Hautpflege mit pH-neutralen Präparaten empfohlen. Fußbäder sollten schonend lauwarm und mit rückfettenden Badezusätzen sein, denn herkömmliche Seifen trocknen die Haut zu sehr aus. Die Behandlung des atopischen Winterfußes gehört in fachmännische Hände und wird individuell auf den Hautzustand der Füße abgestimmt.

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blueINOX wünscht Ihnen eine gute und gesunde Woche!
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Montag, 9. Februar 2015

Beauty-Tipps für schöne Nägel im Winter

(Foto: djd/preval Dermatica)
Mit gepflegten Nägeln durch den Winter

(djd/pt). Die Fingernägel haben es in der kälteren Jahreszeit nicht leicht - sie benötigen jetzt mehr Pflege, damit sie nicht abbrechen, spröde werden oder splittern. Eine der Ursachen etwa für die Sprödigkeit der Nägel ist die oftmals sehr trockene Luft im Winter, auch ein Vitaminmangel kann für die Probleme verantwortlich sein.




So kommen Glanz und Elastizität zurück

Mit der richtigen Pflege kommen Glanz und Elastizität der Fingernägel aber schon nach einiger Zeit zurück. So reicht zum Beispiel eine vier- bis sechswöchige Kur mit dem Preval Onyx Nagelbalsam meist schon aus, um die Nägel wieder schön und widerstandsfähig zu machen, gleichzeitig vermindert eine regelmäßige Anwendung die Ausbreitung des Nagelhäutchens. Dabei ist die Anwendung ganz einfach: Täglich morgens und abends wird der rasch einziehende Nagelbalsam auf die gereinigten Nägel aufgetragen. Dabei sorgen Inhaltstoffe wie Panthenol und Phytantriol dafür, dass die Nagelplatte ausreichend mit Feuchtigkeit versorgt wird.

Schützende Schicht

Gleichzeitig verbindet sich ein weiterer Wirkstoff, das Chitosan, mit dem Keratin der Nagelplatte und bildet so eine schützende Schicht, die gegenüber herkömmlichen Nagelölen zudem eine ideale Unterlage vor dem Lackieren der Nägel bildet: Die dünne, rasch trocknende, Schutzschicht gleicht dabei feine Unebenheiten des Nagels aus und schützt vor Austrocknung durch Nagellack und besonders durch Lackentferner. So bleiben die Nägel elastisch, gut durchfeuchtet und geschützt. Der praktische Pinselstift ist in Apotheken erhältlich.

Natürliche "Pflegesubstanzen"

Wer sich gesund und ausgewogen ernährt, kann sich in aller Regel auch über schöne Nägel freuen. Wichtig sind vor allem Zink, Vitamin A, die B-Vitamine, Kalzium, Eisen und Biotin. Diese Stoffe finden sich unter anderem in Mohrrüben und Aprikosen (Vitamin A), Brokkoli und Spinat (Vitamin B), Milchprodukten und Mineralwasser (Kalzium), Haferflocken und Truthahn (Zink), Hülsenfrüchten und Fleisch (Eisen) sowie Eiern und Sojabohnen (Biotin). Positiver Nebeneffekt: Alle diese natürlichen Pflegesubstanzen sind nicht nur gut für die Nägel, sondern auch für Haut und Haar.

Die richtige Feile

Die Nägel sollten niemals mit der Schere oder dem Knipser, sondern immer mit einer Feile gekürzt werden, damit die einzelnen Schichten der Nagelplatte nicht auseinander splittern. Ideal sind Glasfeilen, die mit ultrafeinen Schleifpartikeln die Nägel besonders schonend kürzen. Bei brüchigen Nägeln empfehlen sich - neben dem Kurzhalten - Mineralfeilen, die hauchfeine Siliziumpartikel freisetzen, die sich im Nagel einlagern und Lücken auffüllen können. Für gesunde, feste Nägel ist auch eine grob gekörnte Profifeile in Ordnung, mit der das Feilen einfach schneller geht.