Montag, 23. März 2015

Vorsicht Zecken

Foto:KKH Kaufmännische Krankenkasse
Der Frühling ist da - aber bei Spaziergängen über Blumenwiesen, ausgedehnten Wanderungen in Wäldern oder auf Liegewiesen in Parks können Ausflügler das Opfer von Zecken geworden sein. Dabei besteht die Gefahr, dass die kleinen Blutsauger die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) übertragen.

André Jeschkeit vom KKH-Serviceteam in Kiel rät deshalb, nach einem Spaziergang im Grünen den Körper sorgfältig nach Zecken abzusuchen: „Insbesondere Kopf, Ohren, Hals, Armbeugen und Kniekehlen sollten genauer angesehen werden. Das gilt vor allem für Kinder, die gern durchs Dickicht kriechen und deshalb besonders gefährdet sind!“ Wer eine Zecke entdeckt, sollte am besten einen Arzt oder Apotheker aufsuchen. Wer versucht, sie eigenständig durch Drehen zu entfernen, läuft Gefahr, dass der Kopf abreißt und unter der Haut verbleibt. Auf keinen Fall sollten Zecken mit Klebstoff oder Öl erstickt werden. Das kann dazu führen, dass Zecken im Kampf ums Überleben ihren Darminhalt und damit Krankheitserreger in die Wunde abgeben und so eine Infektion auslösen.

Typisch für eine FSME-Infektion sind grippeähnliche Symptome wie Fieber, Kopfschmerzen und Schwindelgefühl. Bemerkbar macht sich die Krankheit nach etwa ein bis zwei Wochen nach dem Zeckenbiss. Es können aber auch eine Hirnhautentzündung sowie Bewusstseins- und Sprachstörungen auftreten. Die Symptomvielfalt macht die Diagnose besonders schwierig.


Der wirksamste Schutz gegen die FSME-Erkrankung ist eine Impfung. Das RKI hat jedoch eine gewisse Impfmüdigkeit festgestellt. Während die Impfquoten bis 2010 stets gestiegen sind, verzeichnete es in den vergangenen Jahren eine Stagnation bzw. Abnahme der Impfzahlen. Laut RKI könnte die Zahl der auftretenden FSME-Erkrankungen durch eine Steigerung der Impfquoten verringert werden. Deshalb empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO) die FSME- Impfung insbesondere für Personen, die in Risikogebieten leben. In Deutschland wurden aktuell 142 Kreise vom RKI als Risikogebiete eingestuft. Vor allem in Baden-Württemberg und Bayern, in Südhessen und im südöstlichen Thüringen besteht die Gefahr, an FSME zu erkranken. Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen für Versicherte, die in diesen Risikogebieten leben, die Impfkosten.

(Text:
KKH Kaufmännische Krankenkasse)

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Wir wünschen Ihnen eine zeckenfreie Zeit! Bleiben Sie gesund.

Ihr blueINOX-Team

Montag, 9. März 2015

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